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Mittwoch, 25. Mai 2022
Cyrodiil
Geschrieben von Garak   
26.09.2004

Die Imperiale Provinz Cyrodiil ist durch den GameInformer Artikel als Handlungsort von TES4: Oblivion besttigt - hchste Zeit also, um sich ein wenig mit diesem Landstrich im Herzen Tamriels zu befassen.

Karte von Cyrodiil

Der Pocket Guide

Die ausfhrlichste offizielle Beschreibung der Provinzen Tamriels findet sich im berhmten Pocket Guide to the Empire, einer Beigabe zu TES Adventures: Redguard. Allerdings ist dazu zu beachten, dass der Text aus der Anfangszeit der 3. ra, also der Regierungszeit von Tiber Septim I, stammt, also etwa 400 Jahre vor den Ereignissen von Morrowind geschrieben wurde. Im Falle von Morrowind haben sich die dort enthaltenen Informationen als sehr zuverlssig erwiesen - Kunststck, denn Morrowind war bereits in der Entwicklung als Redguard erschien. Wie sehr sich Bethesda an die Beschreibung von Cyrodiil halten wird ist unsicher, allerdings sind sich die Entwickler sehr wohl ihrer sehr belesenen Fans bewusst und werden kaum wagen, stark von ihrer eigenen, hier zusammengefassten Vorgabe abzuweichen.

Geografie

Cyrodiil liegt in der geografischen Mitte des Kontinents Tamriel. Es ist die flchemig grsste Provinz, auch wenn grosse Teile des Landes von undurchdringlichem Wald berwuchert sind. Im Zentrum der Provinz liegt die ebenfalls als Cyrodiil bezeichnete Hauptstadt strategisch sehr geschickt auf Inseln in einem ausgedehnten See, aus dem der Ninenay, der Rote Fluss, entspringt. Die Rotfrbung ist dabei auf eisenhaltige Erdschichten der umgebenden Steppe zurck zu fhren, um die sich ein Ring aus quatorialem Regenwald erstreckt. Folgt man dem Nibenay nach sden, erreicht man im Sdwesten die Steppen von Elsweyr, die von den Kajiit bewohnt werden. Am Sdostufer geht die Landschaft in die Smpfe von Blackmarsh, auch bekannt als Argonia ber. Im ussersten Sden mndet der Ninenay schlielich in die Topalbucht.

Gebirge erheben sich in Richtung Osten und Norden, wo sie natrliche Grenzen gegen Morrowind beziehungsweise Skyrim bilden. Wesentlich sanfter gestaltet sich der Anstieg des Gelndes nach Westen richtung Hammerfell, der Heimat der Redguard.

Im ussersten Westen, der auch als Colovien bekannt ist, verfgt Cyrodiil ber einen Streifen Kste mit semiaridem, also in etwa mediteranem Klima. Zwischen dieser Kste und der Hauptstadt Cyrodiil erstrecken sich verschiedene Formen von wechselgrnen Wldern , die nach Sden in die von den Bosmern bewohnten Wlder von Valenwood bergehen und vor allem in Kstennhe hufiger von Feuern heimgesucht werden.

Die Hauptstadt selbst ist bekannt fr ihre goldenen Dcher und juwelenbesetzten Brcken, die sich ber die unzhligen, von Gondeln befahrenen Kanle spannen. Der Kaiserpalast erhebt sich wie eine strahlende Krone ber die reich mit Drachenbannern verzierte Stadt und wird von magischen Grten umgeben. Besonders erwhnenswert ist hierbei der grne Kaiserweg, wo sich der aktuell regierende Monarch mit seinen Vorgngern in Form von kunstvoll beschnittenen, magisch beseelten Zierhecken beraten kann. ber der Stadt und im umgebenden See tummeln sich bermtig die Drachen des Kaiserreiches, und in der Hall of Records befinden sich vermutlich die der Reihe den Namen gebenden prophetischen Elder Scrolls, bewacht und studiert von den Mottenpriestern des Julianos.

Geschichte

Cyrodiil blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurck, die den Umfang dieses Artikels sprengen wrde und sicher spter noch einzeln behandelt werden wird. Die Ursprnge des hier beheimateten Volkes liegen, wie bei allen hellhutigen menschlichen Rassen Tamriels auf dem Kontinent Atmora, von dem die Nedic in der merethischen ra auswanderten. Dieser Ur-Kultur am hnlichsten sind heute noch die Nord von Skyrim. Es folgten Phasen des friedlichen Zusammenlebens mit oder aber auch der Sklaverei unter den dominanten Aldmeri.

Der Pocket Guide jedoch beginnt die Geschichtsschreibung Cyrodiils mit dem Erstarken der monotheistischen Religion des alessianischen Ordens in der ersten ra. Dessen Klerus ersetzte die bis dahin dominierenden Kampfmagier in der Nibenay-Ebene, konnte im coloviaschen Westen aber nicht Fu fassen und war so Ursache einer kurzfristigen Spaltung des Reiches. Erstaunlicherweise zerfiel dieser Orden, nachdem er sich ber seine Kapazitten hinweg ausgedehnt hatte, binnen krzester Zeit bis zur Bedeutungslosigkeit. Die Einheit des Landes konnte aber erst in Folge der krassen Verluste durch die Thrassianische Seuche wiederhergestellt werden. Eroberungen und zerbrckelnde Reiche, ja sogar die Fremdherrschaft durch die Schlangenartigen Tsaesci vom stlichen Kontinent Akavir folgen, bis schlielich ein Mann von nicht mit abschlieender Sicherheit geklhrter Herkunft, wahrscheinlich ein Nord, das Reich vereint und mit Hilfe des ursprnglich dwemerischen Konstruktes Numidium (Messinggott) auf ganz Tamriel ausdehnt - er nimmt den nibenesischen Namen Tiber Septim an und leutet die dritte ra Tamriels ein.

Gesellschaft

Wie aus den historischen Ereignissen heraus nicht anders zu erwarten, wird Cyrodiil von zwei grossen lokal beschrnkten Kulturen dominiert. Im Westen sind die Colovier beheimatet, aus deren Mitte sich der Grossteil des Militrs rekrutiert. Die Colovier sind ein unkompliziertes und zhes Volk, das zwar untereinander grosse Loyalitt beweist, dem im Osten residierenden Cyrodiil-Kaiser aber nur folgt, wenn es von dessen Strke berzeugt ist. Mit Prunk und Protz knnen die Colovier nicht viel anfangen, ihr Adel residiert in karg-funktionellen Klippenfestungen, die nur mit nchternen Bannern geschmckt sind. Ihr fester Glaube und ihre Kulturelle Eigenstndigkeit bewahrte die Anbetung der Acht Gottheiten (Anmerkung: Tiber Septim war zu dieser Zeit noch ein Mensch) vor der Verdrngung in der Zeit des Alessianischen Ordens.

Ganz anders die Bewohner des Ostens, die Nibenesen: Prchtige Zeremonien und Gewnder begleiten die Verehrung unzhliger Kulte und Philosophien. Die Nibenesen sind stndig mit der Weiterentwicklung des Mystizismus beschftigt und sehen in allen Dingen Gottheiten.

Das stliche Volk besitzt ein ausgesprochenes Talent fr Organisation und Handel, wesshalb sich smtliche kaiserliche Verwaltungsbeamten aus den Nibenesen rekrutieren. Erst das Zusammenspiel der oft auch als "Eisenfaust" bezeichneten Colovier und der Organisation der Nibenay konnte die Errichtung des ganz Tamriel umspannenden Kaiserreiches ermglichen.

Die Gesellschaft ist streng hirarchisch gegliedert. Auf der Untersten Stufe stehen Arbeiter, die je nach Jahreszeit in riesigen Reisfeldern beschftigt sind oder den die Nibenaysteppe umgebenden Wald lichten. Darber steht eine Schicht von adligen Hndlern, dann folgt der Klerus, dann die Adlige Elite der Kampfmagier und an der Spitze natrlich der Kaiser.

400 Jahre spter

Seit der Zeit des Pocket Guide hat sich einiges ereignet: Tiber Septim stieg zum Gott auf, zahlreiche seiner Nachfolger wurden ermordet oder von der Macht der Brokraten erdrckt. Alles in allem hatte trotz einiger Lichtblicke niemand mehr das Format von Tiber Septim, auch wenn alle folgenden Herrscher von ihm abstammen. Man kann also erwarten, dass sich der Prunk etwas abgentzt hat, wie das bei sterbenden Groreichen nunmal recht blich ist. Uriel Septim VII ist zudem als besonders schwacher Kaiser bekannt, nachdem er whrend der Ereignisse von TES1: Arena 10 Jahre lang durch einen Doppelgnger ersetzt worden war. gewisse Spannungen zwischen den Coloviern und den Nibenay sind also unvermeidbar.

Die im Pocket Guide noch mehrmals erwhnten Drachen sind wohl von der Bildflche verschwunden. Da es sich in der Elder Scrolls Fangemeinde eingebrgert hat, usserungen der Entwickler im offiziellen Forum als verbindlich anzusehen, kann man, der Aussage von Wormgod nach, davon ausgehen, dass Drachen durchaus eine gefhrdete Spezies sind - sie wurden aus Morrowind ausgerechnet von den Cliffracern vertrieben, die ihnen durch ihre grosse Anzahl die Brutpltze nahmen. Angeblich haben sich die Drachen Tamriels nach Cyrodiil unter den speziellen Schutz des Kaiserreiches zurckgezogen, sind aber auch dort vllig aus den Augen der ffentlichkeit verschwunden. In wie fern der geusserte Verdacht, Drachen knnten gestaltwandlerische Fhigkeiten haben und sich zwischen den Menschen verstecken, ernst gemeint war, ist leider nicht ersichtlich.

Alles in allem bietet Cyrodiil vieles, woran man spannende Geschichten in TES4: Oblivion ansetzen knnte, ohne zu sehr in eine "tolkienartige" Handlung zu geraten. Wollen wir hoffen, da Bethesda die wertvollste Resource der Elder Scrolls Reihe zu nutzen weiss: den komplexen Unterbau historischer wie spiritueller Geschichte.
Letzte Aktualisierung ( 27.02.2006 )
 
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